Herbsturlaub in Thüringen

Der goldene Oktober ist ja in diesem Jahr besonders golden gewesen. Und so habe ich eine Woche Urlaub dazu genutzt, mein Fahrrad auf den Autoträger zu stellen und nach Thüringen zu fahren. Dort wollte ich die allmählich ausklingende Rad-Saison dazu nutzen, um zum einen nochmals ausführlich die wunderbaren Städte Weimar und Erfurt zu erkunden und zum anderen auf zwei Rädern ein wenig im Thüringer Wald zu radeln und dabei mir bislang noch unbekannt Ecken, Dörfer und Städte kennenlernen.

Die Fortbewegung auf zwei Rädern hat mich durch malerische Gegenden geführt, in denen zum Teil ein wenig die Zeit stehen geblieben zu sein schien. Und auch die Weitläufigkeit der Landschaft konnte ich auf dem Fahrrad besonders intensiv erleben. Eigentlich hätte ich unentwegt und an jeder Ecke anhalten können, um Fotos zu machen. Aber dann wäre ich wohl nie am Tagesziel angekommen. Deshalb habe ich meine Fotobeute auf die Kernstationen der Tour beschränkt - und teile sie nachfolgend wieder wie gewohnt mit allen Interessierten.

Zu sehen gibt es Eindrücke von:

Severinskirche (vorne) und der Erfurter Dom (teilweise verdeckt)

Weimar

Seit ich 2016 erstmals in Weimar war, hat es mir diese Stadt ganz besonders angetan. Sie ist hübsch, sie ist überschaubar groß bzw. klein, sie strahlt an jeder Ecke ihre kulturelle Vergangenheit aus und hat für mich einen extrem hohen Wohlfühlfaktor. Klar also, dass ich Weimar zum Dreh- und Angelpunkt gemacht und hier während des gesamten Urlaubs gewohnt habe.

Die meisten der nachfolgenden Fotos sind beschriftet: wenn man mit der Maus auf die Vorschau-Bildchen fährt aber nicht klickt, wird nach einem kurzen Augenblick eingeblendet, was das Bild jeweils zeigt. Und in der Groß-Ansicht, die durch Anklicken aktiviert wird, ist die Beschriftung ebenfalls angezeigt (unterhalb des jeweiligen Bildes).

Erfurt

Je nach Verkehrsmittel (Rad, Bahn, Auto) erreicht man Erfurt von Weimar aus in rund 20 bis 30 Kilometern. Für mich war es das Ziel eines Tagesausflugs auf dem Rad. Im Unterschied zu Weimar hat Erfurt eine deutlich urbanere Anmutung. Gleichwohl hat auch Erfurt einen wunderschönen Altstadtkern und bietet mit dem Dom, der Krämerbrücke und dem Fußgängerbereich rund um den Anger sehr viel Sehenswertes.

Nationalpark Hainich und Bad Langensalza

Einen Tag habe ich für einen Ausflug in den Nationalpark Hainich genutzt. Eigentlich kann man darin fast schon einen gesamten Urlaub verbringen: zahlreiche Wanderwege, Veranstaltungen und natürlich der Baumkronenpfad lassen es dort gewiss so schnell nicht langweilig werden. Auch Radfahrer lädt der Park mit entsprechenden Radwegen ein. Ich habe mich für den Fahrrad-Rundkurs durch den Park entschieden.

Viele Fotos habe ich im Nationalpark allerdings nicht gemacht. Dies habe ich mir lieber für die Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza aufgespart, jener kleinen Stadt, die unmittelbar vor den Toren des Haininchs liegt. Schmucke Fachwerkhäuser und eine liebevoll hergerichtete Altstadt machen diese Kleinstadt absolut sehenswert. Eigentlich hätte ich dort auch noch die zahlreichen verschiedenen Gärten, insbesondere natürlich den Rosengarten besuchen müssen bzw. wollen - aber dafür hat die Zeit leider nicht mehr gereicht.

Ilmenau

Am nördlichen Ende des Thüringer Walds liegt die Ilmenau, die mir bislang vor allem wegen der dortigen Universität ein Begriff war. Sie bietet nichts Spektakuläres, aber das ein oder andere Fotomotiv ist mir dann bei einem kleinen Rundgang durch das Zentrum dennoch ins Auge gesprungen.

Schmalkalden

Auf der Suche nach weiteren Städten in Thüringen mit sehenswerter Fachwerk-Architektur bin ich auch nach Schmalkalden gekommen. Dort wurde ich zunächst mit einem kräftigen Regenschauer empfangen. Und was macht der Fotofreund bei Regen? Genau: Schwarz-Weiß-Bilder! Deshalb erscheinen die ersten Bilder der folgenden Serie erstmal ohne Farbe. Wenig später kam aber auch gleich wieder die Sonne heraus - und schon erstrahlte auch Schmalkalden in sehenswertem Glanz.

Oberlandradweg (Schleiz, Saalburg und die Bleilochtalsperre)

Auch in Thüringen gibt es die ein oder andere stillgelegte Bahntrasse, auf der man nun radeln kann. Eine solche ist die Bahntrasse der Schleizer Kleinbahn, die von der Stadt Schleiz nach Saalburg führt und unter dem Namen Oberlandradweg geführt wird. Die Strecke ist mit rund 15 km sehr kurz, insgesamt ist sie aber ein Teil des Radwanderwegs Euregio Egrensis.

Die weitläufige Natur lebt hier vor allem auch von der Bleilochtalsperre, die ein Teil der hiesigen Stausee-Region ist. In der kleinen Stadt Schleiz befindet sich das Rutheneum: einst war es das Gymnasium, an dem Konrad Duden unterrichtet hat und wo auch sein berühmtes Werk entstanden ist. Heute ist es ein (natürlich Konrad Duden gewidmetes) Museum.

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