Kurztrip an die Ostsee-Küste in Schleswig-Holstein im Juni 2018

Keine vier Wochen, nachdem ich von einem rundum gelungenen Urlaub an der polnischen Ostseeküste zurückgekehrt bin, hat sich spontan eine weitere Gelegenheit zu einem Ostsee-Trip ergeben. Diesmal war es die deutsche Seite nahe der Grenze zu Dänemark. Präzise gesagt ging es nach Schleswig - zum Besuch mit und bei guten Freunden.

Natürlich war das eine Spitzen-Gelegenheit, Fahrräder auf mein Auto zu laden und dadurch vor Ort flexibel die Gegend erkunden zu können. Gesagt, getan: kaum auf vier Rädern angekommen oder von diesen zu einem günstigen Ausgangspunkt gebracht, ging es auf zwei Rädern weiter, um von Schleswig aus nach Eckernförde, nach Flensburg, in die kleinste Stadt Deutschlands (Arnis) und sogar - erstmals für mich - über die dänische Grenze zu fahren.

Nachfolgend gibt es die Bilder dieser perfekten vier Tage in einer wunderbaren Gegend.



Tag 1: Schleswig und Umgebung

Der erste Tag führte nach und durch Schleswig und diente der Erkundung der Umgebung, insbesondere der Schlei. Die Bilder zeigen die Marina in Schleswig nebst dem dort unübersehbaren Wikingturm, verschiedene Eindrücke des Ufers der Schlei (hier: bei Schleswig und bei Fleckeby), eines regional typischen Hauses mit Reetdach sowie das malerische Internat Louisenlund mitsamt dessen eigenem Bootsanleger.

Tag 2: Eckernförde

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Erkundung von Eckernförde. Eine gepflegte und freundliche Innenstadt, ein hübscher (Yacht-)Hafen, ein weitläufiger Ostsee-Strand und jede Menge Menschen in gutgelauntem Urlaubs-Modus - so kann ich meinen Eindruck der Stadt zusammenfassen. Und genau das spiegeln auch die nachfolgenden Fotos wider.

Tag 3: Flensburg und ein Sprung über die Grenze nach Dänemark

Was wusste ich bislang von Flensburg? Dass es die nördlichste Stand Deutschlands ist und - natürlich - dass dort die sogenannte Verkehrssünderdatei geführt wird. Und sonst? Ehrlich gesagt: nichts!

Da kam es gerade recht, dass Tag 3 einen Besuch in Flensburg zum Gegenstand der Tagesplanung machte. Dort wartet eine hübsche Innenstadt auf die Besucher - das erste Foto (#20) zeigt den dortigen Nordermarkt. Ein Hauch von Luxus kommt am Yachthafen auf (Foto #21), und auch wenn der "richtige" Hafen der Stadt heutzutage nicht mehr in der Nähe der Innenstadt liegt, so zeugt das Ufer des früheren Hafes noch von der maritimen Vergangenheit dieses Teils von Flensburg (Fotos #22-24) zeigen einen Blick auf das Ostufer des Hafens jeweils mit der St.-Jürgen-Kirche im Hintergrund). Auf Foto #25 ist die Marineschule Mürwik zu sehen - die Offizierschule der deutschen Marine. Interessanterweise ist die Architektur dieses Gebäudes an die Marienburg angelehnt, die ich bei meinem letzten Ostsee-Trip ja auch intensiv besucht habe (siehe Fotogalerie Malbork (Marienburg), Polen).

Ja, und dann ging es kurz über die Grenze nach Dänemark. Zugegeben: ein Besuch in der kleinen Grenzstadt Kollund mit nur rund 1.000 Einwohnern ist jetzt nicht gerade repräsentativ für das ganze Land. Aber andererseits: mein Fahrrad und ich haben ein weiteres Land befahren bzw. betreten. Und traumhafte Wohnlagen nebst der entsprechenden Immobilien gibt es in Dänemark offenbar auch, mindestens jedenfalls in Kollund. Die Bilder #26-28 zeigen diese "Grenzerfahrung".

Tag 4: Kappeln, Maasholm, Arnis und Umgebung

Tag 4 bot gleich eine ganze Reihe von Zielen. Ausgangspunkt war die kleinste Stadt Deutschlands: Arnis. Die Betonung liegt hier auf dem Wort Stadt, denn natürlich gibt es kleine(re) Dörfer und Gemeinden in unserem Land - aber eben keine kleinere echte Stadt. Und abgesehen von dieser Besonderheit ist Arnis unglaublich pittoresk. Das gilt für die Häuser an der Lange(n) Straße genauso, wie für die Schifferkirche, die einseitig aus Fachwerk besteht und im Innern durch kleine Votivschiffe verziert ist, die von der Decke hängen und letztendlich namensgebend für die Kirche sind (Fotos 29-36). Die Bilder 37 bis 39 beweisen, dass auch sehr kleine Städte einen beeindruckenden Yachthafen haben können.

Weiter ging es nach Kappeln, wo neben einer ebenfalls hübschen Innenstadt vor allem die Doppel-Zugbrücke über die Schlei sowie die Mühle Amandaauffallen (Bilder 40 bis 48).

Der nördlichste Punkt war dann in Maasholm erreicht, an der Schleimündung, wo nochmals echtes Ostsee-Flair aufgesaugt werden konnte. Via Schiff ging es dann (eskortiert von dem ein oder anderen Segelboot) über die Schlei zurück nach Kappeln bzw. Arnis. Dies zeigen die restlichen Bilder (ab #49) der Galerie.

Schade, dass nach diesem Tag der Kurztrip schon zu Ende war. Hier hätte ich es noch eine ganze Weile lang sehr gut ausgehalten...!

Ich wünsche viel Spaß an und mit den Fotos!

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