Schlesien-Urlaub 2018: Wrocław (Breslau)

Bei meiner ersten Polen-Reise vor 2 Jahren hatte ich Breslau erstmals kennengelernt und natürlich auch mit einem kleinen Reisebericht bedacht. Insgesamt war es aber nur ein sehr kurzer Aufenthalt damals.

Dieses Mal habe ich mir mehr Zeit und vor allem ein Fahrrad zur Erkundung der Hauptstadt Schlesiens genommen. Und somit habe ich neben den vielen schönen Ecken von damals noch viele weitere schöne Stellen in der Stadt entdeckt, besucht und in Bildern festgehalten.

Der Wasserbrunnen Zdrój auf dem Rynek in Breslau

Die Dominsel

Auch wenn es heutzutage keine Insel mehr ist, so ist die Bezeichnung Dominsel (polnisch: Ostrów Tumski) noch immer in Gebrauch, um den Stadtteil zu benennen, in dem sich der imposante Dom Breslaus - genauer: die Johanneskathedrale - befindet. In den Anfangstagen der Stadt war hier sowohl das politische als auch das religiöse Zentrum der Stadt. Und so gibt es hier in unmittelbarer Nähe zueinander nicht nur den Dom, sondern auch noch weitere Kirchen, z.B. die ebenfalls eindrucksvolle Kreuzkirche (polnisch: Kolegiata św. Krzyża i św. Bartłomieja).

Neben den Kirchen sind es aber auch die vielen historischen Gebäude, die der Dominsel ihren ganz besonderen Charme verleihen.

Der Rynek

Wie vermutlich jede polnische Stadt hat natürlich auch Breslau einen prachtvollen zentralen Platz (Rynek) nebst einem nicht minder eindrucksvollen Rathaus. Mitten auf dem Rynek befindet sich der Wasserbrunnen Zdrój, den ich bei meinem ersten Besuch vor zwei Jahren völlig übersehen hatte. Höchste Zeit also, um ihn nun in Bildern festzuhalten. Und wenn ich schon mal dabei bin, hier zu fotografieren, dann darf es auch nochmals das ein oder andere Bild vom Rathaus und von den "Hänsel-und-Gretel-Häusern" sein. Letzteres ist übrigens die inoffizielle Benennung jener äußerst schmalen, sich gegenüberliegenden Gebäude, die den Durchgang zur Elisabehtkirche (polnisch: Bazylika św. Elżbietym) vom Rynek aus bilden.

Ein bebilderter Stadtrundgang

Mit dem Fahrrad lässt sich in Breslau sehr gut die Stadt erkunden: man ist recht schnell und überwiegend auch auf guten Radwegen dort unterwegs, wo es sich für den Touristen auf Entdeckungstour zu sein lohnt. Und so gibt es nachfolgend eine bunte Mischung von Eindrücken der Stadt. Wenn man die Maus über die Bilder platziert ohne dabei zu klicken, wird nach einem kurzen Augenblick eingeblendet, was auf dem jeweiligen Bild gerade zu sehen ist. Natürlich kann es dann durch einen Klick wie gewohnt vergrößert dargestellt werden.

Die Zwerge in Breslau

Man kann in Breslau einen "üblichen" Stadtrundgang machen - dann sieht man die zuvor gezeigten Gebäude und Wahrzeichen der Stadt. Darüberhinaus bietet sich in Breslau aber auch ein Stadtrundgang der ganz besonderen Art an: dann schaut man nicht nach vorne oder oben (um die Kirchturmspitzen zu sehen), sondern auf den Boden vor sich, links und rechts. Dort befinden sich nämlich im gesamten Stadtbild hunderte von winzigen Bronzezwergen, die jeder für sich eine liebevoll gestaltete Szene darstellen. Es lässt sich problemlos ein Wettbewerb veranstalten: wer findet die meisten Zwerge? Und garantiert hat jemand einen Zwerg gefunden, den man selber dann doch übersehen hat.

Natürlich war auch ich im Zwergenfieber und habe einige der kleinen Freunde gefunden. Nachfolgend präsentiere ich meine Ausbeute. Aber es sei ausdrücklich gesagt, dass es sich hierbei nur um einen kleinen Teil der Zwergenschar handelt. Es gibt noch jede Menge mehr von ihnen zu finden.

Meine Favoriten unter den Zwergen sind übrigens das Zwergen-Philharmonieorchester (das sich vor dem Eingang des Nationalen Forums für Musik befindet) sowie jener arme Kerl, der wohl zuviel der guten, leckeren und immer üppigen polnischen Küche genascht hat (letztes Bild in der Sammlung). Und das bringt uns dann auch schnell zum letzten Teil meines Reiseberichts: die polnische Küche...

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