Radtour: Auf Schimanskis Spuren durch das grüne Duisburg

Während meiner 13 Jahre in Ulm hat man mir nie geglaubt, dass das Ruhrgebiet heutzutage einen hohen Freizeitwert und wunderbare grüne Oasen bietet. Das Vorurteil, in dieser Region nur auf qualmende Schornsteine zu treffen und vor lauter Ruß die eigene Hand vor Augen nicht zu sehen, hat sich dort leider allzuoft bis heute gehalten.

Also mussten so langsam mal Beweisfotos her! Und so stand heute eine Fahrradtour mitten durch einige der zahlreichen Grünflächen Duisburgs auf meinem Programm. Startpunkt war der Landschaftspark Nord. Von hier aus ging es zunächst nach Duisburg-Ruhrort - hier liegt der größte Binnenhafen Europas. Die Schimanski-Fans werden Ruhrort ohnehin kennen: "Duisburg-Ruhrort" - so hieß die erste Folge des Duisburger Tatorts, und selbstverständlich spielte sie hier. Mittlerweile gibt es hier auch eine Horst-Schimanski-Gasse, die ich als großer Schimmi-Fan natürlich unbedingt aufsuchen musste. Die moderne Haniel-Akademie fast direkt neben den denkmalgeschützen pittoresken Häusern machen einen besonderen Reiz dieses Stadteils von Duisburg aus.

Vorbei an der Ruhr nebst der beeindruckenden Karl-Lehr-Brücke ging es weiter zum Innenhafen. Das, was früher der zentrale Hafen von Duisburg war, ist heute ein Arbeits-, Wohn- und Ausgehviertel, das mit von Stararchitekten entworfenen Gebäuden eine wirkliche Augenweide ist.

Am Rhein entlang führte der Weg weiter bis in den Revierpark Mattlerbusch. Ihn kenne ich schon seit meiner Jugendzeit: der Freizeitpark sowie die darin befindlichen Niederrhein-Therme waren schon während meiner Zeit als Betreuer der Stadtranderholung in den 90er-Jahren ein beliebtes Ausflugsziel für unsere Kindergruppen, wenngleich mir das Gradierwerk damals nie bewusst aufgefallen ist. War das damals wirklich auch schon da!?

Auf der stillgelegten HOAG-Bahntrasse ging es über die Stadtgrenze von Duisburg nach Oberhausen und so langsam wieder zurück an den Ausgangspunkt: in den Landschaftspark Nord. Dort war nach rund 67 km Endstation, und es blieb noch ausreichend Zeit, sich ein wenig die beeindruckende (und mittlerweile begehbare) Hochofen-Anlage anzusehen. Wobei: die kannte ich natürlich bereits, weil sie im Dunkeln durch eine Lichtinstallation zu einem beliebten Fotomotiv wird (siehe Link weiter unten).

Nachstehend die Fotos zur Tour: das erste zeigt das eingangs erwähnte lebendige Vorurteil über das Ruhrgebiet, und ab dem zweiten erbringe ich (hoffentlich) den Beweis, dass ich recht habe - Duisburg ist grün! Zunächst folgen aber noch zwei Links mit weiteren Informationen und GPS-Routen zur Tour (ich habe eine Kombination aus den beiden hier einzeln erklärten Routen gemacht). Außerdem verlinke ich noch auf meine Flickr-Galerie und das Album des Hochofens im Landschaftspark Nord bei Nacht.

Links

Update:

Natürlich gibt es noch viele weitere grüne Ecken in Duisburg, insbesondere im Süden der Stadt. Dort liegt die Regatta-Bahn und die 6-Seen-Platte. Eine zweite Fahrradtour hat mich dorthin geführt - und natürlich gibt es auch dazu einen Bericht.

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