Chile-Reise 2015: Laguna Chaxa, Toconao und die Cordillera de la Sal

In der näheren Umgebung von San Pedro gibt es zahlreiche Natur-Spektakel zu erkunden. Eines davon ist die Laguna Chaxa mit ihrem Vulkan-Panorama und den dort lebenden Flamingos, ein anderes die roten Berge der Salzkordillere (Cordillera de la Sal). Und während man von einem Ziel zum nächsten fährt, passiert man das Dorf Toconao, das ein wenig aus der modernen Zeit gefallen zu sein scheint und mithin auch einen Abstecher wert ist.

Laguna Chaxa (Reserva Nacional Los Flamencos)

Sehenswert macht die Laguna Chaxa, die rund 60 km südwestlich von San Pedro de Atacama liegt, zum einen der Kontrast der zackigen Salzkruste des Salzsees (Salar de Atacama) vor dem umliegenden Vulkan-Panorama. Zum anderen ist die Laguna aber auch Brutstätte mehrerer Flamingo-Arten, und diese Tiere kann man hier durchaus sehr gut beobachten.

Toconao

Viel zu berichten gibt es über Toconao nicht. Das Dorf liegt knapp 40 km südlich von San Pedro de Atacama auf knapp 2.500 m Höhe ü. NN. und befindet sich am nördlichsten Ende des Salzsees Salar de Atacama. Hier ist die Zeit ein wenig stehen geblieben - alles ist noch sehr urtümlich. Seit 2006 zählt Toconao zu den Atacameño-Dörfern, d.h. zu jenen Dörfern, die von dem indigenen Volk der Atacameños auch heute noch bewohnt werden. Der Kirchturm der Kirche San Lucas (der etwas separat von der eigentlichen Kirche steht) stammt aus dem Jahr 1750. Das "Blumenmeer" auf dem Friedhof mit Vulkanen am Horizont ist bei genauerer Betrachtung ein künstliches: es handelt sich um Plastik- bzw. Papierblumen.

Cordillera de la Sal / Valle de la Muerte

Die Salzkordillere (Cordillera de la Sal) ist mehrere Millionen Jahre alt und aus geologischer Sicht ein besonderer "Leckerbissen". Das, was "Mutter Erde" hier im Verlaufe der Millionen Jahre geformt hat, habe ich am besten in einem Artikel des Fachbereichs Geowissenschaften der TU Berlin beschrieben gefunden. Aber auch ohne tieferes Verständnis von Geologie: die Bilder dieses Naturschauspiels sprechen für sich... (Hier zu sehen: jener Teil der Salzkordillere, der als "Tal des Todes" (Valle de la Muerte) bezeichnet wird)

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